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Artikel-Schlagworte: „Arbeitsgemeinschaft bezahlbarer Zahnersatz“

Arbeitsgemeinschaft bezahlbarer Zahnersatz – AgbZ

„Tue Gutes und lass Deinen Patienten darüber reden …“   AgbZ


AgbZ-DE


Das Netzwerk Arbeitsgemeinschaft bezahlbarer Zahnersatz wächst auf mehr als 80 Partnerpraxen – Lübecker Dentallabor verdoppelt Mitarbeiterzahl


Vor nicht allzu langer Zeit hat das Lübecker Dentallabor ZZL – Zahnzentrum Lübeck unter der Regie von Geschäftsführer Heino Merten mit High-Tech-Zahnersatz Made in Germany und seiner Geschäftsidee „Cruise’n Smile“ von sich reden gemacht. Dabei wurden hochwertigste Arbeiten für wohlhabende Patienten aus dem Ausland in Lübeck angefertigt – die DZW berichtete unter dem Titel „Eine Krone für den Scheich“. Jetzt gibt es wieder etwas Neues aus Lübeck zu berichten – über die AgbZ. Das Kürzel steht für „Arbeitsgemeinschaft bezahlbarer Zahnersatz“ und stellt ein bundesweites Netzwerk mit zurzeit 83 Partnerpraxen dar, die preisbewussten Patienten bei vorhandenem Heil- und Kostenplan über ein Zahnarztempfehlungssystem eine bezahlbare Alternative bieten. Die Regie der AgbZ besteht aus einem studierten Informatiker in der Schweiz, Friedrich Heckl und dem Geschäftsführer der Zahnzentrum Lübeck GmbH, Heino Merten


„Wenn ein Patient über das Internet einen Zahnarzt in seiner Region sucht, etwa weil er eine bestimmte Versorgung oder Behandlung wünscht, ein preiswerteres Angebot sucht oder auch schlicht auf der Suche nach einem neuen Zahnarzt ist, dann wird er sehr schnell auf die Internetplattform www.die-zahnarztempfehlung.com stossen“, erklärt Merten die Funktionsweise des Netzwerks. „Man muss sich die AgbZ als die dentale Verquickung der Ideen von Fielmann, Aldi und eBay vorstellen: Der Patient entscheidet, was er für welchen Preis haben will, und wir ermöglichen ihm dies. Über das Internet kommt er in Kontakt zu den Netzwerkern der AgbZ. Auf unserer Website kann der Patient dann, nach Postleitzahlen geordnet, seinen Wunschzahnarzt aussuchen. Und nach erfolgter Behandlung empfiehlt er die Praxis inklusive der Preiswürdigkeit der Behandlung – ein Preis wird nur nach zahnmedizinischer Voruntersuchung ermittelt – anderen Leidensgenossen weiter.“ Die sogenannte Zahnarztempfehlung im Internet.


Dentale Verquickung der Ideen von Fielmann, Aldi und eBay


Allein in Deutschland gibt es mehr als 50.000 Zahnärzte. Die freie Auswahl zu haben sei zwar einerseits großartig, so Merten, aber wer die Wahl habe, habe bekanntlich auch die Qual. „Die Frage aller Fragen lautet: Welcher Zahnarzt ist gut und auf wessen Urteil verlasse ich mich? Die AgbZ nähert sich dieser Kernfrage, indem wir jedem Patienten die Möglichkeit geben, dem Zahnarzt seines Vertrauens nach erfolgter Behandlung eine Empfehlung auszusprechen. Als Vorlage für unser Bewertungssystem dienen die Michelin-Sterne in der Gastronomie“, erklärt Merten. „Fast jeder kennt Sterneköche wie Eckart Witzigmann oder Johann Lafer. Übertragen auf unser System erhält ein Zahnarzt ab 200 positiven Empfehlungen einen sogenannten Medlin-Stern – seine Praxis wird damit zu einer Sterne-Praxis – wir haben übrigens gerade mit der Praxis von Dr. Elfriede Rupprecht die erste Zwei-Sterne-Praxis der AgbZ. Der Unterschied zum Restaurant: Bei Sternen wird es dort teurer, bei den Sterne-Zahnärzten oft sogar preiswerter“, so Merten weiter.

Er räumt zwar ein, dass die Einordnung oder Bewertung der fachlichen Qualität eines Zahnarztes oder die einer Behandlung für einen medizinischen Laien – den Patienten – nicht unproblematisch sei. Aber dies müsse der Patient auch gar nicht können, denn, so Merten weiter, jeder Patient könne durchaus beurteilen, ob die angewandte Behandlung wirkt – Beispiel Schmerzbehandlung –, ob er sich ernst genommen fühlt – etwa als Angstpatient mit Zahnarztphobie – oder ob er zuvorkommend behandelt wird – zum Beispiel ob er eine individuelle ausführliche Beratung erfahren hat. „Und natürlich kann ein Patient sehr wohl bewerten, wie freundlich und professionell das Team auf ihn wirkt.“


Der Patient entscheidet


„Um es ganz deutlich zu sagen, bei der AgbZ wird weder Zahnersatz versteigert noch ein Null-Zuzahlungsversprechen gemacht. Der Patient sucht entweder einen günstigeren Zahnarzt oder er hat einen Heil- und Kostenplan zum Vergleichen. Bei Patienten mit sehr geringem Budget geht es allerdings tatsächlich sehr oft ganz ohne Zuzahlung.“ Der große Unterschied zu anderen Internetplattformen liegt laut Merten darin, dass bei der AgbZ Äpfel mit Äpfel verglichen werden. „Patienten können Preise und Leistung vergleichen und sich ein Gegenangebot einholen. Vielleicht auch nur eine zweite Meinung, um dann eventuell doch festzustellen, dass der eigene Zahnarzt den besten Preis bietet. Dabei lassen wir den Patienten entscheiden, in welcher Preisklasse er sich hinsichtlich der Zahntechnik bewegen will. Er entscheidet, ob sein Zahnersatz in Lübeck oder in Fernost produziert wird. Wir übernehmen aber in jedem Fall die deutsche verlängerte Garantie mit Pass. „Nach ersten Tests der Technik stellten viele Zahnärzte erstaunt fest, dass die günstige Alternative aus dem deutschen Meisterbetrieb in Asien oft besser war als das teure Produkt aus dem Regionallabor. Es gibt eben gute Zahntechnik im In- und Ausland, aber auch umgekehrt“, so Merten. Auf diese Art und Weise konnten Zahnärzte plötzlich unterschiedlichste Kunden- beziehungsweise Patientenwünsche erfüllen – hochwertig, aber preiswert aus deutschen Landen oder alternativ die selbe Lösung für kleines Geld –, ohne das eigene Labor zu brüskieren.


Nächstes Ziel: Europa


Mittlerweile kooperiert die Arbeitsgemeinschaft bezahlbarer Zahnersatz bereits mit mehr als 80 niedergelassen Zahnärzten in fast allen größeren Städten Deutschlands – Tendenz steigend. „Einige unserer Partnerzahnärzte sind spezialisiert auf Implantate oder Keramikinlays, andere sind ‚ganz normale‘ Zahnärzte, die mit dem bekannten guten Behandlungsspektrum Deutschlands punkten“, so ZZL-Geschäftsführer Merten. Die AgbZ-Praxen profitierten natürlich ebenso wie der Patient vom Netzwerk – „ein solches Netzwerk macht nur dann Spaß, wenn alle Beteiligten etwas davon haben, und das sind in unserem Fall der Patient, der Zahnarzt und das ZZL als Dentallabor“, erläutert Merten. Die Zahnärzte profitierten davon, dass ihre Praxis über die AgbZ-Internetplattform nicht nur im Netz präsent sei, sondern über die einschlägigen Suchmaschinen auch auf Anhieb auf den ersten Ergebnispositionen gefunden werde. „Und dank des Empfehlungsmarketings – die älteste Marketingform überhaupt – durch unser eBay-ähnliches Bewertungssystem kommt die Sache richtig ins Rollen“, so Merten. „‚Tue Gutes und lass Deine Patienten und Dein Labor darüber reden …‘, so könnte man das AgbZ-Motto nennen.“

Ein weitere Vorteil für die zahnärztlichen Partnerpraxen liegt laut Merten in der größeren Einkaufsmacht des Netzwerks, so dass man ganz andere Konditionen aushandeln könne: „Dass unsere Idee durchaus Hand und Fuß hat, zeigt die Tatsache, dass auch Handel und Industrie sich mit attraktiven Gruppenrabatten beteiligen, weil der AgbZ-Effekt sehr schnell zu größeren Abnahmemengen führt.“

ZZL-Geschäftsführer Merten ist sich sicher, dass in seiner Idee noch viel Potenzial steckt und das Netzwerk AgbZ erst in den Anfängen steckt. „Glauben Sie mir, es macht unglaublichen Spaß, das erste Mal nach 35 Jahren Zahntechnik an der Erfindung eines neuen Rads beteiligt zu sein“, lautet seine Zwischenbilanz. „Unser nächstes Ziel ist Europa. Seit dem Juni sind die ersten beiden Agbz Zahnärzte in Alicante und auf Mallorca eingetragen.

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